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Blattläuse mit effizienten Tipps von Ihrem Garten fernhalten

Blattläuse zählen zu den häufigsten und gleichzeitig ungeliebtesten Schädlingen in heimischen Gärten. Um Blumen, Sträucher und Topfpflanzen erfolgreich davon zu befreien, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wichtig ist, dass Sie auf deren Umweltverträglichkeit achten.

Einfache Maßnahmen können Abhilfe schaffen
Blattläuse haben natürliche Feinde wie Insekten wie Ameisen, Wespen und Marienkäfer. Achten Sie auf einen naturbelassenen Garten, der gegenüber Schädlingsbefall grundsätzlich gut aufgestellt ist. Kommt es doch dazu, dass Blattläuse an Ihren Pflanzen zu finden sind, können Sie bei einzelnen Sträuchern oder Blühpflanzen Abhilfe mit einem scharfen Wasserstrahl schaffen. Damit werden die Schädlinge flugunfähig und unbeweglich. Sogar kleine Distanzen von bis zu 30 Zentimeter am Boden können sie kaum überwinden. Damit haben Sie eine gute Chance, dass es zu keinem Wiederbefall Ihrer Pflanzen kommt. Eine weitere Maßnahme ist, dass Sie befallene Triebspitzen samt Blattläusen abschneiden und am besten verbrennen.

Präparate sollen nützlingsschonend sein
Wenn Sie sich entscheiden, chemische Mitteln einzusetzen, sollten Sie beachten, dass auch andere Lebewesen in Ihrem Garten hausen, die dadurch nicht gefährdet werden sollen. Setzen Sie in diesem Fall auf Präparate, die auf Basis von Rapsöl oder Kaliseife hergestellt wurden. Denn diese verstopfen die Atmungsorgane der Blattläuse, womit sie im Laufe kurzer Zeit ersticken., Damit Sie möglichst viele Schädlinge mit der Maßnahme treffen, sollten Sie die betroffene Pflanze von allen Seiten gründlich einsprühen.

Blattläuse bei Rosensträuchern bekämpfen
Sind Rosen von Blattläusen befallen, können Sie diese mit speziellen Pflastern, die einen insektiziden Wirkstoff enthalten, bekämpfen. Sobald Sie es am Stamm der Pflanze angebracht haben, entfaltet es über einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten die Wirkung durch Abgabe des Wirkstoffes an den Pflanzensaft. Um den Befall mit diesen Schädlingen vorzubeugen, sollten Sie auf die sogenannte Austriebsspritzung setzen. Sobald sich die Knospen bilden und erste Blattspitzen zu sehen sind, sprühen Sie die komplette Pflanze mit einem nützlingsschonenden Austriebsspritzmittel ein. Dieses dringt bis in die kleinsten Spalten an der Pflanze ein und überzieht die darauf befindlichen Blattläuse mit einem feinen Ölfilm, was zum Tod der Schädlinge führt.

An Topfpflanzen Blattläuse einfach entfernen
Sind die Blumenkästen an Ihrem Balkon oder Zimmer- und Kübelpflanzen von Blattläusen befallen, macht die Bekämpfung mittels spezieller Pflanzenschutzstäbchen Sinn. Diese stecken Sie einfach in die Blumenerde, wo sie den Wirkstoff über einen längeren Zeitraum direkt an die Wurzeln der Pflanze abgeben. Als Alternative zu den Stäbchen gibt es diese Präparate auch als Granulat, das Sie ähnlich wie einen Dünger leicht in die Topferde einarbeiten. Beachten Sie dabei, dass Sie systemische Produkte zur Schädlingsbekämpfung, die ihre Wirkung über die Wurzeln entfalten, nur für Zierpflanzen verwenden. Obst und Gemüse sind nämlich nach einer derartigen Maßnahme nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Hausmittel gegen Blattläuse
Wenn Sie nicht gleich zur chemischen Keule greifen wollen, können Sie Blattläuse auch mit unterschiedlichen Hausmitteln erfolgreich bekämpfen. Eine der gängigsten Methoden ist dabei die Verwendung eines Brennesselsuds, den Sie einfach selbst herstellen können. Auch eine Lauge mit Kernseife hat sich bewährt, wobei Sie hier beachten sollten, dass die Flüssigkeit nicht in die Erde gelangt. Eine bewährte Methode zur Schädlingsbekämpfung ist auch, einfach Lavendelstöcke zwischen Rosen zu setzen.