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Ein Baumhaus für Kinder im Garten bauen – Nützliche Tipps und Ideen

Für viele Kinder ist der Traum von einem eigenen Baumhaus im Garten noch ein unerfüllter Wunsch, den Papa oder Mama jedoch schnell erfüllen können. Denn so schwierig ist es heutzutage gar nicht, die jeweiligen Bauteile zusammenzutragen und ein eigens kreiertes Baumhaus für den Nachwuchs sowie seine Freunde zu bauen. Wer Sorge hat, was später ist, wenn die Kids groß sind, der kann das Baumhaus noch immer als geniales Gästezimmer für Familie & Co nutzen oder als Rückzugsort, wie klingt das? Heutzutage bauen immer mehr Eltern die Baumhäuser selber und lassen nicht extra Profis kommen. Damit auch der ungeübte Handwerker weiß, wie vorzugehen ist, kommen hier einige nützliche Tricks sowie Ideen, damit der Traum vom Baumhaus schon bald in Erfüllung geht.

Die Suche nach dem richtigen Baum und Tipps zur Planung

Nicht jeder Baum ist für ein Baumhaus geeignet und somit sollten gesunde sowie stabile Bäume, die auch über den Winter hinaus stabil bleiben, gesucht werden. Der richtige Baum ist der erste Schritt zum richtigen Standort für das Baumhäusle und hier kommen Eiche, Ahorn oder Buchen hervorragend ins Spiel. Das heißt starke Bäume deren Stamm ein Durchmesser von mindestens 40 Zentimeter aufweisen, eignen sich für das Baumhaus ideal, um auch die Sicherheit der Baumhausbewohner- und Gäste garantieren zu können. Das sollte sicherlich im Interesse aller sein. Der erste Schritt ist, den richtigen Baum zu finden, und zwar einen gesunden und mit breitem sowie stabilen Stamm. Jetzt sollten sich Interessenten die Gegebenheiten des Baums anschauen, um dann das Baumhaus erst zu planen. Denn hier gilt immer, sich an die Bäume anzupassen. Zu viele Äste absägen oder Nägel und Schrauben zu verwenden vor allem in dem Baum, kann diesen stressen und das wäre nicht sinnvoll.

Den Baum als Gerüst sehen und nicht mehr

Viele gehen beim Baumhaus so vor, dass sie einfach alles in den Baum nageln und schrauben, was da ist. Das ist jedoch nicht sinnvoll. Das die Hölzer des Baumhauses sowie das Dach an den Hölzern befestigt werden müssen, steht außer Frage. Doch wichtig ist, dass der Baum im Grunde als Grundgerüst für den stabilen Stamm steht und das Baumhaus selber zusammengebohrt, geschraubt oder geklebt wird sowie genagelt wird. Eine Nagelpistole wäre hier sinnvoll, aber nicht der Baum. Je mehr Verletzungen ein Baum aufweist, desto gefährlicher kann es werden und desto gestresster ist der Baum. Diesen sollten Baumhausbauer nur als Hilfe und Gerüst betrachten, weil dann klappt es mit dem Baumhaus hervorragend.

Das richtige Holz für das Baumhaus

Der Baum ist gefunden, die Zeichnung fertig und das Wissen, dass der Baum nur als Gerüst dienlich ist, sind bekannt? Dann kommt die Frage nach dem richtigen Holz für das potenzielle Baumholz. Hier ist Lärchenholz besonders gut geeignet, weil es robust und standhaft ist. Schließlich soll das Baumhaus sicherlich einige Zeit überstehen und im Winter das Holz nochmals mit einer Plane abzudecken, das steht jedem frei. Doch trotzdem ist ein stabiles Lärchenholz die Grundlage eines jeden perfekten Baumhauses und sollte bei der Planung durchaus genutzt werden.

Ein Baumhaus ist eine tolle Angelegenheit, wenn man die ersten Schritte, wie die Suche nach dem richtigen Baum, dem richtigen Material und der richtigen Planung erfolgreich abgeschlossen hat. Dann macht der Bau viel Freude und wer noch etwas Geduld hat, der ist in wenigen Tagen und maximal Wochen, je nach Größe des Baumhauses fertig und kann sein Do-it-yourself Baumhaus im Garten für Kinder eröffnen.