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Gartenabgrenzung – Welche Pflanzen sind geeignet?

Im eigenen Garten wollen Sie ungestört sein. Gerade neugierige Blicke von Nachbarn oder vorbeigehenden Passanten können Ihre Ruhe stören. Deshalb muss ein Sichtschutz her, wobei es nicht zwangsläufig ein hoher Zaun sein muss. Pflanzen geben eine genauso gute Grundstücksbegrenzung ab und sorgen zugleich für einen natürlichen Sichtschutz. Natürlich eignet sich nicht jede Pflanze als Gartenabgrenzung, sondern es gibt einige Exemplare, die dicht und schnell wachsen.

Die besten Pflanzen als Sichtschutz

Es gibt heute viele unterschiedliche Pflanzen, die sich als Gartenabgrenzung eignen. In erster Linie sind die klassischen Heckenpflanzen sehr beliebt. Zum Beispiel Eibe, der abendländische Lebensbaum, Buchsbaum oder Kirschlorbeeren. Die Pflanzen wachsen zwar nicht allzu schnell, doch am Ende erhalten Sie eine dichte Hecke, die keine neugierigen Blicke zulässt. Alternativ können Sie auch zum Bambus greifen, der gerade in den letzten Jahren immer beliebter wurde. Er wächst über das ganze Jahr und dazu noch sehr schnell. Vor allem der horstig wachsende Schirmbambus ist ideal, da sich die Pflanzen nicht über Ausläufe ausbreiten. Wünschen Sie sich etwas mehr Farbe, können Sie sich für Blütensträucher entscheiden. Flieder, Schneeball oder Forsythie sehen wunderschön aus, benötigen aber auch viel Platz. Da sind Blut-Johannisbeere, Pfeifenstrauch oder Garten-Eibisch wesentlich kompakter. Beide Arten erreichen aber erst nach einigen Jahren die gewünschte Höhe.

Selbst begrünen oder Fertighecke?

Sie haben zwei Möglichkeiten, um einen natürlichen Sichtschutz zu erschaffen: selber Pflanzen oder fertig kaufen. Haben Sie genügend Zeit und Geduld, ist das Selberpflanzen zu empfehlen. Sie kaufen sich also kleine Pflanzen, setzen sie in die Erde und umsorgen sie, bis sie eine stattliche Größe erreicht haben. Das kann mehrere Jahre dauern, gerade bei langsam wachsenden Pflanzen. Eine andere Lösung sind Fertighecken. Sie sind schon ordentlich in die Höhe gewachsen und müssen nur noch an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Zwar muss auch eine Fertighecke ein wenig anwachsen und sich ausbreiten, doch Sie erhalten wesentlich schneller eine Gartenbegrenzung. Dafür sind solche Fertighecken recht teuer.

Einen Sichtschutz begrünen

Neben den Pflanzen und Fertighecken gibt es noch eine dritte Variante, die Sie nutzen können: einen Sichtschutz begrünen. Das bedeutet, Sie bauen einen Zaun um Ihr Grundstück. Damit erhalten Sie schon den ersten Sichtschutz. Nun pflanzen Sie sogenannte Kletterpflanzen, zum Beispiel Efeu. Für diese dient der Zaun als Rankhilfe. Das bedeutet, Sie wachsen entlang des Zauns nach oben und bedecken diesen schon bald komplett mit Grün. Gerade einjährige Himmelsstürmer, wie Prunkwinden oder Glockenreben, sind hervorragend und eine schnelle Lösung für eine Saison. Wünschen Sie sich aber andauernde Kletterpflanzen, sollten Sie zu der Anemonen-Waldrebe oder Clematis-Hybriden greifen. Auch Liguster, Hainbuche, Thuja und Scheinzypressen wachsen recht schnell. Der Vorteil der Kletterpflanzen ist, dass diese weniger Platz einnehmen. Daher sind sie gut für enge Gartenflächen geeignet.

Das Fazit 

Ein Zaun ist nur eine Möglichkeit, um das eigene Grundstück zu begrenzen und vor Blicken zu schützen. Pflanzen wirken wesentlich natürlicher und sind auf Dauer pflegeleichter. Natürlich gibt es viele Pflanzenarten, die sich als Sitzschutz beweisen. Bei der Auswahl kommt es darauf an, ob Sie sich einen schnellen Wuchs wünschen, wie hoch die Pflanzen wachsen sollen und wie viel Geld Sie investieren möchten.