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Platz 1 : Hecht Rasenmäher 548 SX Benzinantrieb

(5 / 5 bei 20 Stimmen)
Hersteller

Hecht

Gewicht

ca. 35,5 kg

PS

5

Schnittbreite

46 cm

Schnitthöhenverstellung

7-fach (25-75 mm)

Geräteleistung

2,4 kW

Führungsholm

verstellbar, ergonomisch



Der Preis

Der Neupreis für den Hecht 548 SX beträgt ***,** €, liegt damit im angemessenen Preisrahmen. Wenn man zusätzlich noch ein Starter-Kit bestellt, also einen Benzinkanister und das Rasenmäher-Öl, dann kommt man auf gute ***,** €. Insofern bekommt man für diesen Preis, der sich im Mittelfeld ansiedelt, eine solide, sogar funktionstüchtige, Maschine. Der Preis ist vollkommen gerechtfertigt. Warum genau dieser Preis in Ordnung geht und mit seiner Leistung überzeugt, das erfahren Sie weiter im Test.


Verpackung,Versand, Aufbau

Ich habe das Produkt über Amazon bestellt und musste lediglich drei Tage warten bis das Paket angekommen ist und ich es voller Freude ins Haus getragen habe, wo ich es schließlich geöffnet habe. Mit seinem Gewicht von 35 kg ist es sicherlich eine Wucht, lässt sich aber zu zweit problemlos schleppen. Der stabile Eindruck des Kartons macht schon mal den ersten positiven Eindruck, der sich durch das Auspacken des Rasenmähers noch bestärkt. Der Rasenmäher muss dann noch zusammengebaut werden, was aber eine schnelle Arbeit ist, die man in rund 15 Minuten ohne Hilfe alleine hinbekommen sollte. Hierfür ist auch eine Anleitung vorhanden, die man im Notfall benutzen kann, oder zur Sicherheit bei zwei linken Händen auch benutzen sollte! Nichtsdestotrotz ist der Aufbau schnell geregelt, da stören lediglich die Bodenzüge, die etwa im Weg hängen. Für den Aufbau werden keine Werkzeuge benötigt. Es muss so gesehen nur der Bügel montiert werden, dann steht das Prachtstück fast betriebsbereit vor einem.
Jetzt braucht der hungrige Rasenmäher noch Futter, bevor er loslegen kann. Und so nehme ich das Kit in die Hand, welches Motoröl und das Benzin enthält, und beginne mit dem Auffüllen. Das Kit ist bereits einen Tag vorher angekommen – zum Glück, so muss ich nicht noch warten, bis ich endlich anfangen kann.
Nachdem ich sowohl das Motoröl eingegossen habe, als auch das Benzin eingefüllt habe, kann ich den Rasenmäher anspringen lassen. Hierfür muss ich ein paar mal Anziehen, dann schnurrt dieses Gerät auch schon wie ein Kätzchen.


Der Test

Da es sich hier um einen Benzinrasenmäher handelt, muss ich kein unnötiges Kabel anschließen um meinen Rasenmäher zu starten. Ich schiebe meinen Mäher in den riesigen Garten, der weit mehr als 1000 m² umfasst und starte ihn erneut. Der Lärm ist erträglich, sogar fast schon angenehm. Ich brauche keinen Hörschutz und kann ohne weiteres starten. Das hochgewachsene Gras bekomme ich schnell klein ohne mich dafür großartig anzustrengen. Wenn ich versuche zu rangieren, kann ich den Radantrieb immer wieder ausschalten und ihn danach wieder einschalten. Eine großartige Funktion. Mit den kugelgelagerten Rädern und dem leichtläufigen Getriebe kommt Freude auf; das Wenden und Schieben ist beinahe ein Kinderspiel. Es geht alles relativ locker von der Hand.
Zum Test verwende ich auch das beigefügte Mulchkit, welches ich zuerst hinten im Auswurfschacht einsetzen muss. Hier entdecke ich den ersten negativen Punkt, der mir wie ein Makel ins Auge sticht. Es funktioniert leider nicht ganz so gut, wie erhofft. Es bleiben nämlich immer wieder Kleckse auf dem Rasen liegen, somit überzeugt das Mulchen hier nicht in voller Länge. Aber das ist in meinem Empfinden dennoch nicht so schlimm.
Der handliche Rasenmäher tut was er soll, der ganze Rasen wird zügig und ohne großen Widerstand gemäht. Die Höhenverstellung betrifft alle vier Räder gleichzeitig, lässt sich mit einem Griff erledigen. Die Geräuschentwicklung fällt mir, je länger ich mähe, immer positiver auf. Das Gerät ist wirklich leise im Vergleich zu den meisten anderen Rasenmähern. Da lässt sich ja fast schon eine normale Unterhaltung nebenbei führen, ohne, dass ich erst noch lautstark die Stimme anheben muss. Nach einer Weile bin ich schließlich mit meiner Arbeit fertig, leere die Grasfangbox und bestaune mein Werk. Mein Blick schweift über die grüne, zerhäckselte Pracht, die mein neuer Mäher mit Bravur geleistet hat. Ich bin zufrieden und erfreulich überrascht. Man geht ja oft vom schlimmsten aus; hier wäre das aber fehl am Platz, denn dieser Rasenmäher hält das meiste ein, von dem was er verspricht.


Das Fazit

Der Hecht 548 SX Benzin-Rasenmäher ist mit seinem Gewicht keine leichte Feder, sondern eine Wucht. Aber so etwas ist für einen Benziner schließlich eine Normalität. So bin ich eher davon überrascht, dass sich dieser Mäher recht einfach schieben und bedienen lässt, auch die Wendung ist ein Klacks. Davon geht man im ersten Moment gar nicht aus, doch der Radantrieb hilft ungemein. Mit der Höhenverstellung lässt sich vieles einfacher gestalten, aber auch die Schnittbreite ist ausreichend. Das einzige Manko an diesem Produkt ist das Mulchkit, das mich nicht ganz überzeugen konnte. Mit dem Mulchen entstehen Placken, die so nicht schön aussehen, aber trotzdem ist diese Funktion nicht unbrauchbar. Alles in allem bin ich von diesem Rasenmäher beeindruckt und sehr zufrieden damit. Der Geräuschpegel macht das Ganze auch noch erträglicher. Der Hecht 548 SX Benzin-Rasenmäher bekommt von mir fünf von fünf Sterne – ich bin fast wunschlos glücklich damit.