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Mähroboter , die Zukunft der Rasenmäher

Seit geraumer Zeit erfinden die Menschen immer mehr Roboter und Programme und Technologien, Geräte und Hardware, die unser Leben in vielerlei Hinsicht erleichtern. Seit einigen Jahren ging das nun soweit, dass es auch Roboter im Gartenbereich gab. Die ersten Mähroboter waren sicher alles andere als gut, voller Fehler und schlechten Leistungen, aber mittlerweile sind diese Rasenmähr-Roboter so gut geworden, dass Sie tatsächlich eine helfende Hand sein können. Denn Sie übernehmen die Arbeit für uns, während wir uns gemütlich zurücklehnen können, die Hausarbeit erledigen können, oder sogar eine andere Tätigkeit im Garten übernehmen – wie zum Beispiel Hecken schneiden.

Mähroboter – Der Vergleich

Es gibt viele unterschiedliche Mähroboter, von klein bis groß, von leistungsstark bis flexibel, ja und auch mit unterschiedlichen Farben und interessanten Designs, doch die Preise befinden sich alle im deutlich höheren Bereich. Sie sind preislich sogar teilweise teurer als die ohnehin schon nicht ganz günstigen Benzinrasenmäher. Ein günstiger Mähroboter beginnt ab 750 bis 800 € und kann bis zu 1500 € kosten. Rasenmäher-Roboter-mähroboter-mäht-den-RasenDie wirklich teuren Modelle, sind natürlich mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, sodass ein Kenner damit sehr viel Spaß haben kann, denn jede weitere Funktion erleichtert das Gartenleben um ein vielfaches. In meinen Augen sind Sie meist bei einem Mähroboter in der mittleren Preisklasse richtig, denn hier zählt insbesondere die Qualität und die Software, sowie die Hardware die darin steckt. Eine billige Hardware und eine schlecht programmierte Software können Ihnen zur Last werden, statt dass Sie davon profitieren werden. Zögern Sie hier also auf keinen Fall beim Preis. Während es beim Elektrorasenmäher sogar empfehlenswert ist, einen eher günstigeren zu nehmen, sollten Sie hier lieber ein paar hundert Euro mehr auf die Ladentheke legen.

Die Vor- und Nachteile

Doch was zeichnet diese Roboter eigentlich aus? Was sind ihre Vor- und Nachteile? Nun der größte Vorteil wurde vorhin schon erwähnt: Der Mähroboter erledigt die Arbeit für Sie, während Sie sich einer anderen Tätigkeit widmen können. Natürlich arbeitet der Mähroboter zuverlässig und meist auch ohne Mängel. Dennoch hat der Mähroboter auch Nachteile. Der große Nachteil ist selbstverständlich der Preis. Mit bis zu 1500 € müssen Sie schon sehr tolerant sein und auch gewillt sein so viel Geld ausgeben zu wollen. Denn wenn Sie bedient werden wollen, schließlich tut der Roboter das für Sie, er ist ein kleiner Diener, dann müssen Sie eine Menge Geld dafür hinlegen. Ansonsten müssen Sie den Garten eben selber mähen. Aber das wollen Sie ja nicht, sonst wären Sie ja nicht hier. Dennoch ist der Mähroboter eine tolle Erfindung, und darf sich einen Ehrenplatz in unserem Garten sichern. Hoch lebe die Zukunft!

Mähroboter – wichtige Kriterien zur Auswahl

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts mussten Gartenbesitzer beim Rasen mähen mit einem handbetriebenen Spindelmäher viel Körperkraft einsetzen. Bis der Rasen geschnitten war, vergingen Stunden. Motorrasenmäher erleichtern die Rasenpflege, erfordern jedoch die permanente Kontrolle durch den Menschen. Heute übernehmen die in den 90er Jahren entwickelten Mähroboter in vielen Gärten die Rasenpflege. Mähroboter erledigen ihre Aufgabe fast vollkommen selbstständig. Wer sich einen Mähroboter anschaffen möchte, hat die Auswahl zwischen verschiedenen Ausführungen, die sich durch ihre Leistung, die Ausstattung und das Design unterscheiden. Wer künftig seine kostbare Freizeit für die Rasenpflege opfern und sich einen Mähroboter anschaffen will, sollte bei der Auswahl des Gerätes unbedingt folgende Kriterien beachten:

  • Größe der Rasenfläche  
  • Ausgereifte, intelligente Neigungs- und Stoßsensoren 
  • Intuitive, einfache Bedienung 
  • Kippschutz 
  • minimale und maxinmale Schnitthöhe 
  • Ausstattung mit Regen-, Stoß- und/oder Hebesensor 
  • Anzahl der Messer 

 

Die meisten Modelle und die dazugehörigen Ladestationen sind mit einem Wetterschutz ausgestattet, sodass der Gartenhelfer auch einem länger anhaltenden, starken Regenschauer problemlos standhalten kann. Bei Hagel und mehrtägigem Regen dagegen sollte der Mähroboter zumindest abgedeckt werden. Das im Lieferumfang enthaltene Netzteil dagegen muss stets trocken aufbewahrt werden und ist aus diesem Grund mit einem mehrere Meter langen Kabel, welches zur Ladestation führt, bestückt.

Tipps zum Einsatz des Mähroboters

Theoretisch können Gartenbesitzer ihren Mähroboter während der gesamten Gartensaison ihre Tätigkeit unbeaufsichtigt verrichten lassen. Allerdings sollte der Roboter einmal täglich inspiziert werden, um das Mähwerk des Gerätes zu säubern und um den Roboter, falls nötig, aus misslichen Situationen zu befreien, zum Beispiel, wenn der Roboter auf einem Ast festsitzt oder sich in eine Ecke verfahren hat. Brummt der Roboter plötzlich hörbar, hat sich zu viel Gras im Mähwerk festgesetzt.

Damit der Mähroboter seine Aufgabe zuverlässig verrichten kann, müssen dem Gartenhelfer Grenzen gesetzt werden. Im Lieferumfang des Mähers sind die dazu erforderlichen Begrenzungsdrähte und Kunststoffheringe bereits inklusive. Der Begrenzungsdraht muss ebenerdig um die gesamte zu mähende Fläche verlegt werden. Sofern leichte Steigungen nicht unmittelbar vor der Grenze enden, können diese vom Mähroboter ebenfalls bewältigt werden. Weite, geradlinige Rasenflächen ohne Winkel und Ecken sind dem Mähroboter am Liebsten.

Da der Gartenhelfer auf dem Rasen liegende, flache Hindernisse nicht erkennen kann, müssen diese vom Rasen entfernt werden. Permanente Hindernisse auf dem Rasen können durch Draht vom Mähen ausgeschlossen werden. Größere Hindernisse, beispielsweise ein Kind oder einen kleineren Baum erkennt der Roboter mittels der in die Stoßfänge integrierten Sensoren.

Ein Hochheben des Gerätes wird durch die Beschleunigungssensoren registriert. In diesem Fall stoppt das Mähwerk im selben Augenblick. Um hohes Gras zu schneiden, ist ein Mähroboter eher ungeeignet, da er bezüglich seiner Leistung nicht dafür konzipiert wurde. Da das Hochheben des Mähers vom Roboter als möglicher Diebstahlsversuch bewertet wird, setzt der automatische Mäher seine Tätigkeit erst dann wieder auf, wenn die Geheimzahl korrekt eingetippt wurde.

Mähroboter erleichtern die Rasenpflege enorm. Allerdings muss sich der Käufer darüber im Klaren sein, dass die Ränder der gemähten Rasenfläche bei allen Modellen, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind, manuell geschnitten werden müssen.

Funktionsumfang und Lautstärke 

Vor dem Kauf von einem Mähroboter sollte man sich außerdem den Funktionsumfang sowie die Lautstärke anschauen. Hier gibt es je nach Modell Unterschiede. Einige Mähroboter sind lauter, während manche Modelle besonders leise sind. Außerdem gibt es Unterschiede bei dem Funktionsumfang. So werden manche Modelle als Komplettpaket mit verschiedenem Zubehör geliefert. Bei anderen Varianten hingegen erhalten Sie lediglich den Mähroboter allein. Das Gerät, für welches der Gartenbesitzer sich entscheidet, sollte den gewünschten Funktionsumfang haben und natürlich auch in der Lautstärke den Ansprüchen genügen.

Stromverbrauch, Laufzeit und Akkutyp 

Besonders wichtig für die Kaufentscheidung von einem Mähroboter ist der Stromverbrauch bzw. die Laufzeit sowie der Akkutyp. Diese Kriterien haben Einfluss darauf, wie lange Sie das Gerät verwenden können bzw. auch wie lange das Aufladen dauert. Hier gibt es je nach Modell mitunter große Schwankungen. Während günstigere Geräte in der Regel eine relativ kurze Laufzeit haben, sind hochwertige Mähroboter mit einem qualitativ hochwertigen Akku ausgestattet. Dieser ermöglicht eine längere Laufzeit und bietet eine kürzere Ladezeit. Außerdem ist der Stromverbrauch bei den besseren Geräten meist günstiger, als wie dies bei einem preiswerten Mähroboter der Fall ist. Hier muss der Gartenbesitzer seinen Bedarf abwägen und schauen, welche Anforderungen er an den Mähroboter stellen, bzw. welche Leistung und Laufzeit Sie benötigen.

Schneidesystem und Bewegungsmuster 

Eines der wichtigsten Kriterien eines Mähroboters ist das verwendete Schneidesystem. Hier gibt es je nach Hersteller deutliche Unterschiede in der Qualität. Vor allem günstige Geräte verfügen meist über Messer von schlechterer Qualität. Im Zusammenhang mit dem Schneidesystem sollten Sie auch einen Blick auf das Bewegungsmuster werfen. Einige Hersteller setzen auf ein symmetrisches Bewegungsmuster, während bei anderen Marken das Bewegungsmuster zufällig ist. Das Bewegungsmuster ist dafür verantwortlich, wie effektiv gemäht wird und ob ggf. Stellen beim Schneiden ausgelassen werden.

Über das Schneidesystem bzw. das Bewegungsmuster kann man sich vor dem Kauf beim Hersteller oder vom Fachmann informieren. Vor allem wenn der Gartenbesitzer schon einen Rasenmäher besitzt, ist ihm vielleicht ein bestimmtes Bewegungsmuster besonders wichtig.

Die Sicherheitsfunktionen 

Mähroboter sind mit verschiedenen Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Diese sind notwendig, um vor Verletzungen und Unfällen zu schützen. Darüber hinaus sollte das Gerät auch über Schutzvorrichtungen, zum Beispiel für die Messer verfügen. Über welche Sicherheitsvorkehrungen und Funktionen der Mähroboter verfügt, ist je nach Gerät unterschiedlich und stellt für den Kauf ein wichtiges Kriterium dar. Das gilt besonders dann, wenn Kinder im Haushalt leben. Über die entsprechende Ausstattung kann man sich von einem Fachmann oder beim Hersteller beraten lassen. Die Produktbeschreibungen und das Handbuch der Mähroboter können hier ebenfalls Aufschluss über die Sicherheitsfunktionen geben, die der Rasenmäher nutzt.

Individuelle Anforderungen und persönliche Präferenz 

Bei dem Kauf von einem neuen Mähroboter sollten natürlich auch die individuellen Anforderungen und die persönliche Präferenz nicht vergessen werden. Gefällt dem Gartenbesitzer ein Modell des Mähroboters besonders gut und erfüllt es die Ansprüche, dann ist auch das ein Kaufkriterium, dass man berücksichtigen sollte. Für welches Gerät man sich entscheidet, hängt vor allem auch davon ab, wie viel Geld der Gartenbesitzer bereit ist für den Mähroboter auszugeben.