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Rasendünger Test 2016

Damit der Rasen schön saftig grün aussieht, benötigt er eine spezielle Pflege. Diese beinhaltet neben der ausreichenden Bewässerung und dem regelmäßigen Mähen auch die Verwendung eines Rasendüngers. Bei der Rasendüngung müssen verschiedene Gesichtspunkte beachtet werden. So spielen beispielsweise Lage, Feuchtigkeitsgehalt und Nutzungszweck eine Rolle. Zudem gibt es auch für jede Jahreszeit einen geeigneten Dünger.

Die 4 besten Rasendünger im Vergleich

Arten von Rasendünger

Rasendünger enthalten in der Regel Mineralien wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium sowie in geringeren Mengen auch Calcium. Kupfer, Schwefel, Zink und Eisen. Diese Mineralstoffe sind in den verschiedenen Rasendüngern in unterschiedlicher Menge vertreten. Sie regen das Graswachstum an und schützen den Rasen zudem vor Krankheiten.
Rasendünger kann anhand bestimmter Kriterien unterteilt werden. So gibt es organischen Dünger, der oft aus Hornspänen oder Treber besteht. Dieser wirkt erst nach mehreren Tagen oder Wochen, dafür ist die Wirkung sehr langanhaltend. Gleichzeitig werden die Bodenstruktur und die Lebensbedingungen für Mikroorganismen verbessert.

Kunstdünger hingegen zeigt bereits nach wenigen Tagen erste Effekte, dafür lässt die Wirkung rasch wieder nach. Bei Kunstdüngern besteht die Gefahr, den Boden zu überdüngen. Zudem wird die Bodenstruktur nicht positiv beeinflusst.
Schließlich gibt es noch eine Mischung aus beiden Düngern, den organisch-mineralischen Dünger, der die Vorteile beider Düngerarten kombiniert.Daneben gibt es noch andere Möglichkeiten, um Rasendünger zu kategorisieren.

Starterdünger eignet sich ideal, um Rasen anwachsen zu lassen. Er besteht in der Regel aus organischen Nährstoffen, die sehr rasch, dafür aber nur kurz wirken. In Frühjahr und Sommer ist die Anwendung von langwirkenden Standarddüngern sinnvoll.
Im Herbst hingegen sollte ein spezieller kaliumreicher Dünger verwendet werden. Dieser kann den Rasen ideal auf die im Winter vorherrschenden kalten Temperaturen vorbereiten.

Zur Rasenerneuerung stehen Mischungen aus Grassamen und Dünger zur Verfügung.
Oft ist Rasendünger als Streudünger im Handel. Dieser kann entweder mit der Hand oder zur genaueren Dosierung mit einem Streugerät auf dem Rasen verteilt werden. Flüssiger Dünger lässt sich besonders leicht aufbringen, ist zumeist aber wesentlich teurer als Streudünger.

Häufigkeit der Rasendüngung

Abhängig von Nährstoffgehalt, Bodenqualität und -struktur sollte ein Rasen immer nach Bedarf gedüngt werden. Erfolgt die Düngung nach einem bestimmten Zeitplan, kann es leicht zu einer Überdüngung kommen.
Prinzipiell gilt , dass sandige Böden öfter gedüngt werden müssen, da diese nur in geringem Maß in der Lage sind, wichtige Nährstoffe zu binden.
Bei den meisten Rasenflächen ist es empfehlenswert, im Frühjahr eine Initialdüngung durchzuführen. Diese sollte jedoch erst erfolgen, wenn kein Bodenfrost mehr zu befürchten ist. Für die Rasendüngung im Frühjahr ist organischer Dünger besonders empfehlenswert.
Stark beanspruchter Rasen benötigt das ganze Jahr über immer wieder regelmäßige Düngergaben.

Aspekte beim Kauf von Rasendünger

Mittlerweile gibt es eine riesige Auswahl an Rasendüngern, so dass es oft schwer fällt, sich für den richtigen Dünger zu entscheiden.
Besonderes Augenmerk sollte auf die Nährstoffzusammensetzung gelegt werden. Während diese für die Düngung im Frühjahr eher stickstoffbetont sein sollte, werden für die Rasendüngung im Herbst kaliumreiche Dünger benötigt.
Zudem sollte ein Dünger gewählt werden, der sich positiv auf den Boden auswirkt und dort beispielsweise die Ansammlung von Humus fördert. Hier erweisen sich insbesondere organische Rasendünger als geeignet.