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Rosen vor dem Winter nicht mehr düngen?

Bei dieser Frage herrscht viel Unsicherheit, da Rosen natürlich gedüngt werden sollten. Doch wann ist dafür die richtige Zeit? Die Regel ist hier einfach, denn Rosen lieben einen nahrhaften Boden.

Rosen im Herbst nicht mehr düngen
Da werden sich jetzt einige Menschen wundern, doch Rosen brauchen im Herbst keinen Dünger mehr. Zum einen braucht der Dünger viel Sonne, damit die Nährstoffe freigesetzt werden können. Doch im Herbst gibt es nicht mehr ausreichend Sonn, womit der Dünger hier keinen Nutzen bringt. Schlimmer noch, so kann eine Überdüngung eintreten. Diese Überdüngung würde den Rosen wiederum mehr Schaden als Nutzen bringen. Wird zu spät gedüngt, besteht die Gefahr das die Rose noch junge Triebe bildet. Diese können aber vor dem Winter nicht mehr voll ausgebildet werden. Die Folge, diese jungen Triebe würden am Stamm absterben. Hinzu kommt noch, das die Pflanze jetzt eine Ruhephase einlegen muss. Hierzu ziehen sich die Säfte in die Wurzel zurück, was mit einer Düngung im Herbst nicht geschehen könnte. Zudem besteht die Gefahr der Überdüngung, die wiederum der Pflanze schaden könnte. Daher wird grundsätzlich im Herbst nicht gedüngt, zumal diese Düngung rausgeschmissenes Geld wäre. Die Rose braucht den Winter um wieder Kraft zu sammeln. Daher sollte die erste Düngung dann erst im Frühjahr geschehen. In der Regel erfolgt diese Düngung dann so im Juni oder Juli.

Rosen auf den Winter vorbereiten
Das muss sein, damit die Rosen dann im Frühjahr stark sind. Daher sollten die Rosen im Herbst geschnitten werden. Dazu gehören nicht nur trockene Äste, sondern auch Äste wo noch Blühten dran sind. Sollte ein harter Winter bevorstehen, muss die Pflanze stärker zurückgeschnitten werden. Allerdings ob der Winter wirklich hart wird, das können die meisten Menschen im Herbst noch nicht wirklich Wissen. Also hier kann mehr Abschnitt nicht schaden. Danach sollte dann noch Humus mit vielen Nährstoffen auf die Wurzel aufgebracht werden. So kann sich die Pflanze über Winter gut ernähren und gleichzeitig bleiben die Wurzeln geschützt. Diesen Humus dann noch zusätzlich mit Laub abdecken, denn wirklich kalte Füße mag die Rose nicht. So kann die Rose gut überwintern ohne das die Wurzeln Schaden nehmen. Eine Düngung ist Humus nicht, sondern sorgt nur dafür das die Pflanze wichtige Näherstoffe erhält. Diese braucht die Rose, um den Winter gut zu überstehen. Wer im Herbst einen guten Rückschnitt vornimmt, der muss das im Frühjahr nicht machen. Also kann sich so jemand im Frühjahr viel Arbeit sparen. Zwar handelt es sich bei der Rose um eine winterharte Pflanze, aber ein wenig Hilfe muss hier sein.

Fazit:
Zwar braucht die Rose ein wenig Hilfe, doch keine Düngung im Herbst. Viel wichtiger ist ein ordentlicher Rückschnitt, damit die Rose besser überwintern kann. Denn junge Triebe würden durch die späte Düngung abfrieren, und könnten zudem die Pflanze, noch in Mitleidenschaft ziehen. Nahrhafter Humus hingegen gibt Nährstoffe ab und hält die Wurzeln durch das Laub gleichzeitig frei von Eis und Erfrierungen. So wird die Rose den Winter garantiert gut überstehen und im nächsten Frühjahr wieder aufleben. Alles ohne Düngung im Herbst, die nur schadet.