Skip to main content

Tomatenpflanzen im Haus überwintern?

Diese Frage stellen sich garantiert sehr viele Hobbygärtnern. Vom Prinzip her ginge das, denn die Tomatenpflanze stammt ursprünglich aus Südamerika. Somit liebt die Tomate es warm und vor allem sonnig. Doch lohnt sich das wirklich, auch wenn die Tomatenpflanze mehrjährig ist?

Tomatenpflanze benötigt gute Bedingungen
Hierzu gehören wie schon erwähnt, sehr viel Licht. Doch leider ist das im Winter in den Häusern nicht immer so möglich. Natürlich gibt es spezielle Lichtquellen, die dann für die notwendige Helligkeit sorgen könnten. Bleibt dann immer noch die trockene Heizungsluft, die einer Tomatenpflanze doch erheblich zusetzen kann. Zudem können sich durch diese trockene und schön warme Luft Schädlinge besonders gut fortpflanzen. Diese wiederum würden dann die durch die trockene Luft geschwächte Pflanze gerne befallen. Also spricht doch schon einiges gegen das Überwintern in der Wohnung oder dem eigenen Heim. Natürlich sieht das wieder anders aus, wenn ein Wintergarten vorhanden wäre. Doch in der Regel lohnt sich dieser Aufwand nicht wirklich, denn Tomatenpflanzen sind zwar mehrjährig, doch bringen diese im zweiten Jahr keinen höheren Ertrag. Somit lohnt sich dann der Aufwand wahrscheinlich nicht. Natürlich kann das jeder für sich selbst entscheiden, doch mehr Tomaten wird es nicht geben. Selbst wenn die Pflanze dann eine Überwinterung überleben sollte. In der Regel ist dann die Pflanze im Frühjahr so geschwächt, da diese erst einmal wieder aufgepäppelt werden müsste. Daher versuchen auch nur die wenigsten Menschen, Tomatenpflanzen in den eigenen vier Wänden überwintern zu lassen.

Experten raten eher ab
Denn wie schon erwähnt wäre der Aufwand ungleich hoch, gegenüber dem nicht höheren Ertrag. Somit kann es sich eher lohnen im Frühjahr neue Pflanzen zu kaufen. Diese Tomatenpflanzen können dann nach den Eisheiligen im Garten oder auf dem Balkon ins Freie gebracht werden. Natürlich gibt es Pflanzen, wo sich eine Überwinterung durchaus lohnt. Hierzu gehören zum Beispiel Chiliepflanzen. Hier liegt der Fall wieder ein wenig anders. Zwar benötigen diese Pflanzen ebenfalls viel Licht und Wärme, doch der Ertrag erhöht sich schon nach dem ersten Jahr. Somit macht es bei Chilis durchaus Sinn diese dann überwintern zu lassen. Natürlich gilt für beide Pflanzen, das optimale Verhältnisse geschaffen werden müssen. Also ausreichend Licht und die Luft darf nicht zu trocken sein. Somit lohnt sich die Überwinterung alleine aus den klimatischen Verhältnissen nicht, denn hier wäre der Aufwand zu groß. Anders sieht das mit anderen Pflanzen aus, die dann im zweiten Jahr auch einen höheren Ertrag bringen. Genauso besteht auch bei der Überwinterung immer die Gefahr, das trotz viel Zuwendung und optimalen Bedingungen die Tomatenpflanze den Winter nicht überlebt.

Fazit:
Eine Überwinterung im eigenen Heim ist möglich, aber nur mit großem Aufwand. Der Ertrag erhöht sich bei der Tomatenpflanze nicht, womit dann der Aufwand einfach zu groß wäre. Einfacher ist es dann, einfach im Frühjahr neue Tomatenpflanzen zu kaufen. Denn die Pflanze wäre im Frühjahr von den nicht besten Bedingungen zu sehr geschwächt und müsste mühevoll wieder aufgepäppelt werden. Ein Aufwand, der sich in diesem Fall nicht lohnt. Bei anderen Pflanzen sieht das anders aus, denn diese geben dann einfach mehr Früchte.