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Benzin Vertikutierer Test

Mit einem Vertikutierer erfolgt das Vertikutieren. Das heißt, bei diesem Vorgang werden Mulch und Moos entfernt, damit der Boden belüftet wird. Im Gartenbau ist der Vertikutierer demnach ein bekanntes Gerät. Durch die Rasenreinigung erfolgen der Luftaustausch des Bodens und die Verbesserung der Nährstoff- und Wasserzufuhr, nachdem die Grasnarbe angeritzt wurde. Die verfilzten und vertrockneten Rasenflächen kann man mit dem Vertikutierer in lückenfreie und frische Grasböden verwandeln. Neben Hand- und Elektro-Vertikutierer gibt es auch Benzin-Vertikutierer.

Die 4 besten Benzin Vertikutierer im Vergleich

Was den Benzin-Vertikutierer ausmacht

Im Gegensatz zum Elektro- und Hand-Vertikutierer hat der Benzin-Vertikutierer die höchste Leistung zu bieten. Dieser Vertikutierer wird mithilfe eines Benzinmotors von zwei bis 3,5 PS handbetrieben. Er wird über den Führungsholm bedient und enthält vier Räder. Geeignet ist dieser Vertikutierer zum Arbeiten auf Flächen ab 600 Quadratmetern. Zudem ist der Benzin-Vertikutierer kabellos. Allerdings genügt es nicht nur, den Rasen zu vertikutieren. Das Mähen und Düngen sollte ebenso erfolgen. Zudem ist der Benzinmotor geräuschvoll und schwer.

Wie ein Vertikutierer mit Benzinmotor funktioniert

Der Benzin-Vertikutierer ähnelt vom Aussehen dem Benzin-Rasenmäher. Selbst das Bedienen ist ähnlich. Beide schiebt man in Bahnen vor sich her. Beim Rasenvertikutierer sind jedoch andere Funktionen und Materialien eingebaut: Lüfterkrallen und Vertikutiermesser schneiden vertikal, tiefenverstellbar und rotierend in den Boden. Moos, Gras und anderes Vertikutiergut werden auf die Rasenfläche oder in einen Fangkorb nach hinten abgegeben.

Wann der Rasen vertikutiert wird

Sobald sich der Rasen bestmöglichst von der Strapaze regeneriert, kann das Vertikutieren erfolgen. Das ist ab Mitte April oder auch ab September möglich, weil die Temperaturen während der Übergangsphase keinesfalls zu kalt und nicht zu hoch sind, was das Wachsen des Rasens unterstützt. Auf den ersten Blick gleicht die vertikutierte Fläche einem Pudel, dessen Filzlocken abgeschoren wurden. Jedoch nach einigen Wochen des Wachstums kann man sich, wenn alles richtig gemacht wurde, über das Resultat freuen: Rasenflächen mit saftigem und dichtem Gras. Um den Rasen effektiv zu stärken und damit keine Schädigung der wichtigen Strukturen im Boden erfolgt, wird nachfolgend erklärt, wie man vorzugehen hat.
Ehe der Rasen vertikutiert wird, sollte 14 Tage gedüngt werden. Dann ist der Rasen auf zwei bis drei Zentimeter tief abzumähen. Der Vertikutierer muss so eingestellt sein, damit die Grasnarbe etwa drei Millimeter tief eingeritzt werden kann. Es sollte bei erdfeuchtem Boden vertikutiert werden. Zudem ist die Richtung zu wechseln, wenn der Rasen bereits einmal vertikutiert wurde. Der Benzin-Vertikutierer kann zügig geschoben werden. Am besten, er wird ausgeschaltet, wenn man stehen bleibt. Bei warmen Temperaturen sollte der Rasen nach der Vertikutierung bewässert werden. Insgesamt ist ein bis zwei Mal pro Jahr zu vertikutieren.

Hersteller von Benzin-Vertikutierer

Viele Hersteller entwickeln Modelle für Benzin-Vertikutierer. Ganz bekannt sind die Marken Gardena, WOLF-Garden, SABO, Einhell, Husqvarna, MTD, AL-KO, Hecht, Brill, Agria und Dolmar.

Ersatzteile für den Benzin-Vertikutierer

Für viele Geräte sind in Baumärkten, auf den Herstellerseiten oder auf weiteren Online Shops unterschiedliche Ersatzteile erhältlich. Es brauchen auch nicht unbedingt Originalteile sein, wenn das entsprechende Modell als kompatibel genannt wird oder man genau über die Materie Bescheid weiß. Wenn das Gerät während der Garantie kaputt geht, kann man sogar oftmals beim Verkäufer kostenfreien Ersatz einfordern.