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Volles Vogelhaus – mit diesen Tipps klappt es!

Das Vogelhaus ist voll mit leckeren Körnern, dennoch hängt es einsam an einem Baum. Kein fliegender Besucher weit und breit. Warum nur, fragen Sie sich vielleicht etwas ratlos. Die Zeit vergeht und vergeht, immer noch lässt sich kein Vogel blicken. Es ist höchste Zeit das zu ändern- mit diesen Tipps!

Machen Sie das Vogelhaus bekannt!

Mit den Vogelhäusern ist es wie mit den Restaurants. Bekannte werden häufig besucht, neue müssen erst entdeckt werden. Für Sie ist es ein Vogelhaus. Für die Vögel ist es ein Irgendetwas, das sie nicht kennen. Noch nicht! Ein Vogel ist es gewohnt, seine Nahrung in der Natur zu suchen. Ein Vogelhaus muss erst als Futterquelle erkannt werden. Locken Sie die Vögel in die Nähe des Häuschens. Verteilen Sie etwas Futter unter dem Vogelhaus, das lockt diejenigen Vögel, die gerne auf dem Boden nach Nahrung suchen. Geben Sie auch etwas Futter auf das Dach des Vogelhauses. Fliegt ein Vogel drüber hinweg, kann es das Futter von oben entdecken. Vielleicht ist in der Nähe des Häuschens auch eine Mauer oder ein großer Stein. Das sind wunderbare Möglichkeit ein paar Körner zu platzieren. Haben die Vögel erst einmal die kleinen Kostproben gefunden, bleibt das Vogelhaus nicht lange unentdeckt.

Meisenknödel als Weghinweis!

Kein Vogel verirrt sich in die Nähe des Häuschens, das drumherum ausgestreute Futter bleibt einfach liegen? Legen Sie nach und geben Sie den Vögeln ein paar eindeutige Hinweise, die sie nicht lange übersehen können: ein paar Meisenknödel oder Futterringe in der unmittelbaren Umgebung an Bäumen, Hecken oder Sträuchern. Früher oder später werden diese entdeckt. Legen Sie eine Spur, die direkt zum Vogelhaus führt. Es kann dann kaum noch übersehen werden. Und ist es einmal entdeckt, wird der Besucherstrom nicht mehr abreißen.

Vogeltränke und Staubbad sind anziehend!

Ein Vogelhäuschen allein ist vielleicht etwas zu langweilig. Ein Vogelhäuschen mit Vogeltränke und vielleicht sogar einem Staubbad ist die Attraktion schlechthin. Ein all-inclusive Angebot, welches sich kein Vogel entgehen lassen wird. Stellen Sie unweit des Vogelhäuschens eine kleine Schale mit Wasser. Denn auch ein Vogel lebt nicht von Körnern allein. Er muss wie wir Menschen etwas trinken. Und natürlich ein Bad, ab und zu. Eine kleine Holzkiste mit feinem Sand befüllt, lädt die kleinen Lebewesen nicht nur zum Spielen ein. Sie reinigen damit ihr Gefieder. Ein Vogelhaus, das in seiner Umgebung so viel Mehrwert bietet, wird seine gefiederten Besucher wie magisch anziehen.

Regelmäßig richtiges Futter!

Ein Flug im kalten Winter ist auch für die geübten kleinen Vielflieger eine kräftezehrende Angelegenheit. Ist die angeflogene Futterstelle leer oder mit falschen Futtermitteln bestückt, wird sie so schnell nicht wieder angeflogen. Befüllen Sie deswegen das Vogelhaus regelmäßig mit dem richtigen Futter. Verschiedene Vögel haben verschiedene Geschmäcker. Finden Sie zeitig heraus, welche Vögel in Ihrer Gegend über den Winter gebracht werden müssen. Informieren Sie sich anschließend über deren Essgewohnheiten. Nur wer weiß, was die heimischen Vögel mögen, kann im Geschäft zielsicher zum Lieblingsfutter greifen.

Pflanzenvielfalt als Einladung!

Ein möglichst naturbelassener Garten mit einer großen Pflanzenvielfalt bietet zahlreiche Nahrungsquellen für die Vögel. Und ein Garten, der ganzjährig von den Vögeln geschätzt wird, wird auch im Winter gern angeflogen. Lassen Sie sich bei der Gartengestaltung von diesem Gedanken inspirieren.