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Was ist der Unterschied zwischen Wiese und Rasen?

Was ist eine Wiese?

Eine Wiese stellt ein Grünland dar, das landwirtschaftlich genutzt wird. Aufgrund des regelmäßigen Mähens wird die Entstehung von Büschen und Wäldern verhindert. Ein typisches Merkmal für Wiesen sind die jeweiligen Gräser. Es gibt verschiedene Arten und damit dann auch Bezeichnungen von Wiesen, wie beispielsweise die Fuchsschwanzwiese oder die Knaulgraswiese. Nach dem Mähen beginnen Gräser sehr schnell erneut ihre Knoten auszutreiben. Auf einer artenreichen Wiesen wachsen ungefähr ein Drittel an Krautpflanzen, wie etwa Löwenzahn oder Gänseblümchen. Durch die Schmetterlingsblütler, wie etwa Platterbsen oder Kleearten wird der Boden mit Stickstoff angereichert.

Aussähen und Pflegen

Zum Aussähen einer Wiese eignet sich ein eher trockener und nährstoffarmer Boden an sonnigen Plätzen. Dies sollte zwischen März und Mai erfolgen. Nach der Wahl der Mischung ist eine möglicherweise vorhandene Grasnarbe mithilfe eines scharfen Spatens abzutrennen und zu beseitigen. Danach ist der Boden mit einer Hacke zu lockern oder umzugraben. Anschließend wird die Fläche mithilfe eines breiten Rechens eingeebnet. Ist der Boden eben und locker, wird die Wiesenmischung breitwürfig ausgesät. Zwischen sechs und zehn Gramm Saatgut sollte man pro Quadratmeter gleichmäßig verteilen. Dann sind in den Boden die Samen lediglich wenige Millimeter tief einzuharken, damit sie noch genügend Licht zum Keimen bekommen. Nun sind die Wiesensamen fest von der entsprechenden Erde zu umschließen, was man durch eine Rasenwalze erledigen kann. Schließlich ist die Fläche tiefgründig eine Woche täglich zu bewässern, damit die Samen keimen und wachsen können.

Was ist Rasen?

Ein Rasen stellt eine Mischung aus unterschiedlichen Gräsern dar. Weil diese Gräser unterschiedliche Eigenschaften haben, wie beispielsweise besonders pflegeleicht, sehr grün oder besonders wachstumsfreudig, ist für den idealen Rasen das richtige Gemisch wichtig.

Die optimale Mischung

Welcher Rasen der passende für den Garten ist, hängt von den lokalen Bedingungen ab. Ist der Rasen an einem schattigen oder sonnigen Platz? Soll er lediglich gut aussehen? Werden Heranwachsende darauf mit dem Ball spielen und herumrennen? Das ist wichtige Entscheidungskriterien, bevor man die passende Rasensorte für den Außenbereich wählt.

Rasenarten

Eine dichte und sehr grüne Rasenfläche ergänzt alle Gärten. Die Saatmischungen, die es im Fachhandel oder Webshop gibt, kann man grob in drei Rasensorten einteilen: Zierrasen, Gebrauchsrasen und Sportrasen. Ein Zierrasen, mit dem man den Garten stilvoll begrünt, braucht eine andere Pflege im Gegensatz zu einem widerstandsfähigen Gartenrasen. Der englische Rasen ist aufgrund seiner Trittfestigkeit, seiner Dichte, seines satten Grüns und den mittelmäßigen Pflegeaufwand in vielen Hausgärten zu finden. Er ist mit genügend Nährstoffen und Wasser zu versorgen. Aufgrund seines vertretbaren Pflegeaufwands und seiner mittleren Belastbarkeit ist der Gebrauchsrasen hervorragend für den Garten geeignet. Wichtig ist hierbei, dass man allgemein homogene und hochwertige Samen wählt, die lediglich über wenige Rasensorten verfügen und eine dichte Grasnarbe bilden, ohne dass dabei kahle Stellen auftreten. Bei den üblichen Hausgärten wird oft eine Rasenart ausgesät, die als Gartenrasen oder Sportrasen bezeichnet werden. Bei diesem widerstandsfähigen Rasen läuft man weich. Das Unkraut kann sich aufgrund seiner Dichte keinesfalls durchsetzen. Wie aufwändig das Pflegen des entsprechenden Rasens ist, hängt bei den unterschiedlichen Gräserarten davon ab, wie viel Wasser insgesamt benötigt wird, wie robust diese sind und wie rasch das Wachstum verläuft.