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Wie entstehen Blattläuse?

Es gibt ungefähr über 750 verschiedene Arten Blattläuse. Aber viele Menschen fragen sich, wo diese kleinen Tierchen eigentlich her kommen. Sie sind meist einfach so auf Kletterrosen und Co. in unseren Gärten und ernähren sich von den Pflanzen. Wie ist es aber möglich, dass diese Krabbeltiere einfach auf unseren Pflanzen zu finden sind? Woher kommen die Blattläuse eigentlich?

Die Blattläuse unterscheiden sich sehr stark. Es gibt derzeit ungefähr 750 verschiedene Arten, die sich auch von der Biologie her stark variieren. Der Generationenwechsel ist bei den Blattläusen sehr kompliziert und daher auch meist nicht einfach zu verstehen. Es finden sexuelle Fortpflanzungen zwischen Männchen und Weibchen statt. Doch die folgenden Generationen sind dann für eine Zeit nicht mehr sexuell fortpflanzungsfähig. Die weiblichen Tiere können sich dann ohne Begattung fortpflanzen. Dies wird auch Jungfernzeugung genannt. Dadurch ist es nicht mehr nötig einen Partner zu suchen. Auch die Balz und die Paarung werden nicht benötigt, um die Fortpflanzung weiter zu führen. Das ist vor allem sehr zeitsparend und es können viele Nachkommen entstehen. Außerdem haben Blattläuse keine Eier. Sie gebären Ihre Nachkommen lebend und haben damit ebenfalls Zeit gespart.
Dann zum Ende des Herbstes kommt eine Generation zur Welt, die aus männlichen und weiblichen Tieren besteht. Diese verpaaren sich dann. Das Weibchen bekommt nun allerdings Eier. Diese Eier überwintern dann und im Frühjahr entwickeln sich aus diesen Eiern dann Stammmütter. Diese Stammmütter erzeugen dann wieder selbst lebende Nachkommen und gebären die Jungferngeneration.
An Rosen sind vor allem die Rosenblattläuse zu finden. Diese werden auch als Macrosiphum rosae bezeichnet. Diese Blättlaus lebt im Sommer an den Rosen und bildet im Herbst eine neue Kolonie an den Rosen, allerdings hat die Blattlaus bis dahin Flügel entwickelt. Diese Kolonien sind gerade für Gärtner sehr schwierig. Die Blättläuse sind dann tageweise auf den Rosen zu finden und plötzlich wieder verschwunden. Dies hat vor allem einen Grund. Die Blättläuse scheiden den sogenannten Honigtau aus. Dieser wird gern von den Ameisen gefressen. Aus diesem Grund halten die Ameisen sich die Läuse als Nahrungsspender. Die Blattläuse werden von den Ameisen auf die Pflanze getragen und bei schlechtem Wetter dann wieder in den Ameisenbau gebracht. Das Leben miteinander hat für beide Tiere einen Nutzen. Die Ameisen erhalten die Nahrung und schützen die Läuse vor Feinden und pflegen diese zudem noch.