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Wühlmaussperre im Hochbeet auf welcher Höhe einbauen?

Gartenbesitzer der heutigen modernen Zeit auch oft stolze Besitzer eines Hochbeetes. Ein solches ist das ganze Gegenteil zu einem ebenerdigen Beet. Es bietet so manche Vorteile. Der nennenswerteste, Sie brauchen sich nicht bücken bei der Arbeit und das Angepflanzte ist von der kalten Erde fort. Aber auch in einem Hochbeet lauert leider die Gefahr von Wühlmäusen. Das ist nicht anders als bei den normalen Gartenbeeten. Nur eben alle Arbeiten gestalten sich wesentlich einfacher und angenehmer.

Wühlmausfallen in einem Hochbeet einbauen
Wo eine Wühlmaussperre angebracht werden sollten, hängt von einigen Faktoren an. Auf jeden Fall sollte sie diese beim Bau eines solchen Beetes gleich mit berücksichtigen.
Als Erstes kommt als unterste Schicht eine Sperre aus Ästen und anderem gröberen Material. So kann es langsam dort verrotten und das Wasser kann gut abfließen und die Erde modert einfach nicht. Die entstehende Wärme lockt natürlich auch die Wühlmäuse an, denn sie lieben Wärme. Nach einigen Überlegungen werden Sie feststellen, dass die Absperrung durch ein Drahtgeflecht am besten oberhalb des Beets angebracht werden sollten. Zudem kommt es aber immer darauf, mit welchen Pflanzen Sie das Hochbeet befüllen möchten. Sollten es Pflanzen oder Gemüsesorten die längere Wurzel bilden, dann ist hier Vorsicht geboten.
Dann sollte das Drahtgeflecht etwas tiefer sein, damit sich die wachsenden Wurzeln nicht darin verfangen können. So werden diese im schlimmsten Fall beschädigt und die Pflanzen gehen ein. Selbstverständlich können Sie eine solchen Wühlmaussperre auch gleich ganz unten anbringen. Das wiederum hat Vor- und Nachteile. Die Erde könnte nachrutschen und so die Drainage verdichten und das ganze fault dann doch. Auf der anderen Seite können keine Wühlmäuse von untern in das Hochbeet eindringen.

Wie sollte die Wühlmausabsperrung denn aussehen?
Es ist ein dichtes Drahtgeflecht. Sie sollte aber auf jeden Fall immer 30 cm stark sein. Egal ob die Wühlmausfalle oben oder unten im Hochbeet angebracht wird. Ist die Falle unter der oberen Erdschicht können die Wühlmäuse nicht nach unten abhauen. Sie stecken quasi doppelseitig in der Falle. Sie, als stolzer Hochbeetbesitzer, brauchen dann nicht das ganze Beet zu durchwühlen. Die Wühlmäuse sind gefangen in der oberen Hälfte, die kleinen Tierchen mögen keinen Lärm und werden von alleine abhauen während Sie das Hochbeet bearbeiten.

Fazit
Nach einigen Überlegungen werden Sie feststellen, es ist ratsam gleich zwei Wühlmaussperren einzubauen. Eine Falle in der unteren Hälfte und eine andere in der oberen Hälfte. Was Sie aber konsequent in bestimmten Abständen tun sollen, bitte das Hochbeet nach Wühlmäusen durchsuchen. Die kleinen Nager können nämlich sehr gut klettern. Aber Sie sehen, es gibt keine Patentlösung. Es kommt auf der einen Seite auf die Bepflanzung an und auf der anderen Seite ob Sie eine Befüllung des Hochbeets genau nach Vorschrift machen wollen oder doch lieber die Gefahr von Wühlmäusen den Vorrang geben. Bitte aber immer die oberste Wühlmaussperre nicht direkt unter der Erdoberfläche anbringen. So werden die Wurzeln der keimenden Pflänzchen beschädigt. Die Pflanzen würden verkümmern.
Sind sie aber bitte vor dem Schaden klug und bauen doch mindestens eine Wühlmaussperre ein, so ist die Ernte an Gemüse gesichert.